Andreas Durrer – Malerei / Armin Göhringer – Skulptur / Greet Helsen – Malerei

Einladungskarte_entschwertMit sinnlicher Präsenz verführen die Werke von Andreas Durrer und verlocken dazu, die Bildräume und deren Machart zu erkunden. Unterstützt durch die assoziativen Titel erschließt das Auge des Betrachters die Bildarchitektur, ja, es erschafft sie neu, indem sie den schöpferischen Prozess nachvollzieht und mit eigenen Erinnerungen speist.

Göhringers Formensprache ist abstrakt. Aus dem kompakten Holzstamm schneidet er mit der Kettensäge Kuben, Blöcke, Quader, Stangen, Gitter und netzartige Strukturen aus. Das Holz der Platane und Pappel werden von ihm bevorzugt; bei Holzarbeiten, die im Außenraum stehen können, greift er auf heimische Harthölzer zurück. Allen Arbeiten Armin Göhringers ist die Aushöhlung und Entfernung des Holzes eigen und die damit verbundene Herausstellung der Leerräume in der Skulptur.

Die Bilder von Greet Helsen sind Ausdruck von Lebensfreude. Ihre Malerei ist mit ihren facettenreichen Farbfeldern von einer Leichtigkeit geprägt, die den Betrachter meist direkt berührt. Dabei überrascht vor allem die von der Künstlerin entwickelte Technik. Denn die meist mit Acrylfarben und in Mischtechnik gefertigten Arbeiten erinnern an Aquarelle – sind es aber nicht.

Midissage ist am Freitag, 17. Juni um 19.30h.
Die Künstler sind anwesend.

Michael Lauterjung, Malerei – Georg Schulz, Skulpturen

lauterjung_SchulzDie Bilder von Michael Lauterjung, meist Gegenstände aus dem täglichen Leben, verbinden die abstrakte mit der gegenständlichen Malerei. Es sind hervorragend gemalte Stillleben mit der Kraft, unseren Blick auf die Dinge des Alltags neu zu beleben. Die sichtbare Realität des Gegenstandes wird im Umfeld des Bildes nicht fortgeführt, im Gegenteil – durch Strukturen unterschiedlicher Webart dem ersten sichtbaren Eindruck widersprochen. Die verschiedenen Elemente verdichten sich in der Bildkomposition so, dass eine wechselseitige Aussagekraft zueinander entsteht.
“Willy Athenstädt”

Der Hamburger Künstler Georg Schulz hat Charaktere in Holz gehauen, sie mit lockerer Bemalung angezogen und mit absurd-grotesken Attributen ausstaffiert. Jede einzelne Figur verblüfft durch die simple, aber äußerst treffende Darstellung menschlicher Eigenheiten.  Obgleich Georg Schulz sich nicht lange mit Feinheiten aufhält, sondern seinen Werkstoff grob bearbeitet, scheinen die Figuren zu leben. Und ganz ähnlich, wie es gute Karikatur zu leisten vermag, halten sie dem Betrachter liebevoll einen Spiegel seiner Schwächen und Skurrilitäten vor.
“Ursula Herrndorf”

Die Ausstellung wird am Samstag, 19.03.2016 mit der Kunsthistorikerin
Andrea Dreher M.A. um 17 Uhr eröffnet. Die Künstler sind anwesend.

Jubiläumsausstellung

Einladung_JubiläumVor 35 Jahren wurde die Galerie Doris Hölder in Ravensburg gegründet. Zu diesem Anlass findet eine Ausstellung mit vielen Künstlern der Galerie statt,
die exemplarisch zeigt, wieviel gute Kunst es gibt. In Petersburger Hängung werden möglichst viele Werke präsentiert, ohne jedoch den einzelnen
Kunstwerken die “Aura” zu nehmen.

Vertreten sind:
Marlis Albrecht, Carin Arnold, Cornelia Brader, Anne Carnein, Isa Dahl, Barbara Ehrmann, Gabriele Einstein, Bruno Epple, Martin Fausel, Achim Fischel, Beate Gabriel, Marlis Glaser,
Susanne Kraißer, Tilmann Krieg, Michael Lauterjung, Eva-Maria Lohr, Susanne Mansen, Lothar Müller, Klaus Prior, Ulrike Prusseit, Siglinde Rau, Franziska Schemel, Gabriele Schickle,
Sigrun C. Schleheck, Georg Schulz, Kerstin Schulz, Willi Siber, Waltraud Späth, THITZ, Raimund Wäschle, Julius Weiss u.a.

Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Galeriefest am Samstag, 21. November um 17 Uhr
mit Herrn Bürgermeister Simon Blümcke,
Stadtrat August Schuler,
Objektkünstlerin Kerstin Schulz und
Christine Freudig.
Musikalische Einstimmung mit Amalia u. Leander Soretz
und Chansons von Wally Stühmer.

Heiner Meyer

heiner_meyerVeränderung und Herausforderung machen für Heiner Meyer den Reiz seines Berufes aus. Der Maler und Bildhauer stellt seine Werke immer wieder in Frage und schafft es auf diese Art und Weise, neue Horizonte zu erreichen.

Seine Karriere begann im beschaulichen Bielefeld, führte ihn nach Spanien – als Assistent von Salvator Dali – und mündete schließlich in Metropolen wie Paris, Miami und Seoul. Schon seit einigen Jahren ist Heiner Meyer ein international bekannter Künstler und vor allem für seine Kombination von augenscheinlich nicht zusammengehörigen Motiven bekannt. Souverän legt er in seinen Arbeiten Zitate und Adaptionen unterschiedlichster Herkunft in Schichten übereinander und demonstriert damit die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Ikonen der Filmgeschichte treffen auf Gegenstände der Werbewelt und der Konsumgesellschaft und eröffnen so ganz neue Perspektiven.

Die Ausstellung SEE YOU AGAIN wird am Freitag, 18.09.2015 um 19.30h eröffnet und dauert bis 07. November. Einführung durch Andrea Dreher M.A.

Ren Rong

artikel_rengrongDer Künstler Ren Rong, der in Bonn und Peking lebt und arbeitet, gilt als ein Meister phantasievoller Mischwesen aus floralen und menschlichen Formen. Er gehört mit zu den weltweit bekanntesten zeitgenössischen Künstlern Chinas. Die aktuelle Ausstellung gibt einen Einblick in seinen neuen Zyklus von Kunstwerken unter dem Titel “LASST 100 BLUMEN BLÜHEN”, der aus aquarellierten Scherenschnitten besteht. Hiermit wird die unverwechselbare Zeichensprache des Künstlers in einer besonderen Art und Weise sichtbar. Ren Rong zeigt besondere Pflanzenmenschen und phantasievolle Gestalten, die aus Augenhänden, Blumen, mystischen Tieren und Pflanzenfiguren zusammengesetzt sind. Ihre Verwandtschaft zu Elementen der chinesischen Schriftkunst, die auf abstrahierte Bildsymbole zurückgeht, ist unübersehbar und stellt Ren Rongs international beachteten Gesamtwerk eine Besonderheit wegen einer dreidimensionalen Rahmentechnik dar.
Vernissage ist am Freitag, 12.06.2015 um 19 Uhr. Christine Freudig führt mit einem Künstlergespräch in die Ausstellung ein.

Elvira Bach

Seiten aus Einladungskarte_2_1Die Unverwechselbarkeit ihrer Werke hat Elvira Bach zu einem Markenzeichen der deutschen und internationalen Kunstszene werden lassen. Seit über dreißig Jahren faszinieren ihre Frauenbildnisse, die mit überbordender Farbigkeit und hypnotischer Direktheit einen unbändigen Lebenswillen zeigen und alle Facetten des Menschseins spiegeln. Elvira Bach ist nicht nur eine Chronistin ihres Lebens – vom Treiben in den Berliner Bars der 70er Jahre über die Einflüsse ihrer Aufenthalte in Afrika bis zu den Mutter-Kind-Portraits der Gegenwart -, sie ist auch eine Entdeckerin der Ambivalenzen des Frauseins geblieben: Selbstbewusstsein und Geschlechterdrama, Freude und Trauer, Stärke und Ironie. Elvira Bach hat damit einer ganzen Generation von Künstlerinnen den Weg geebnet.

Die Ausstellung wird am Freitag, 27.03.2015 mit der Künstlerin eröffnet und dauert bis        10.Juni 2015

Furioser Auftakt in der Galerie Hölder

Quelle: Schwäbische Zeitung

Quelle: Schwäbische Zeitung

Das Kunstjahr 2015 begann in der Galerie Doris Hölder am Obertor mit einer spannenden Werkschau zweier Künstlerinnen und eines Künstlers, die ganz unterschiedliche Positionen vertreten, Barbara Ehrmann, die Ravensburgerin, zeigt ausgesprochen leise Bilder und Zeichnungen in Wachs, die in Friedrichshafen lebende Bayerin Waltraud Späthabstrakte Skulpturen in Holz, Stein und Stahl, und der Biberacher Hermann Schenkel erweist sich einmal mehr als begnadeter Zeichner. Ein furioser Auftakt.

Den Ganzen Artikel der Schwäbischen Zeitung ist unter folgendem Link zu finden:

Artikel der Schwäbischen Zeitung

DREI POSITIONEN mit den Künstlern Barbara Ehrmann Waltraud Späth und Hermann Schenkel

Seiten aus Drei_Positionen_VariantenBarbara Ehrmann setzt sich in ihren Arbeiten bewusst von Technologie und Moden ab. Die meist schwarzen, archaisch anmutende Formen schweben in abstrakten Bildräumen, bilden Kontaktpaare oder dynamische Formationen, eingeritzt in schwarze Bildtafeln unter transparenten Wachsschichten.

Waltraud Späths Skulpturen sind keine monolithischen Einheiten. Sie kombiniert Werkstoffe,verschieden wie menschliche Charaktere. Vor allem sind da Holz, Beton und Stahl, die sie zu Verbindungen führt, die nach einem Gleichgewicht suchen.

Hermann Schenkel ist ein begnadeter Zeichner, der seine Bilderwelten meist mit schwarzem Lackstift oder Kohle auf Drei_Positionen_VariantenPapier bringt. In seinen Bildern dominiert der Mensch, der ihn interessiert, mal in seiner Schale, mal in seiner Absurdität, mal in seiner Erotik, mal als Objekt oder als göttliches Wunder. Er ist ein unablässiger, getriebener Künstler mit überborstender Phantasie.

Vernissage Samstag, 17. Januar 2015 um 16 Uhr mit
den Künstlern. Einführung durch Frank-Thorsten Moll, Leiter der Kunstabteilung des Zeppelinmuseums Friedrichshafen.

Weihnachtsausstellung mit Künstlern der Galerie

Einladungskarte_Weihnachtsfeier_1In der Weihnachtsausstellung zeigen wir Skulpturen, Objekte und Malerei von Künstlern unserer Galerie.

Vertreten sind:
Carin Arnold, Cornelia Brader, Isa Dahl, Barbara Ehrmann, André Ficus, Julius Herburger, Eva-Maria Lohr, Sepp Mahler, Beatrice Mahlow, Heiner Meyer, Lothar Müller, Klaus Prior, Siglinde Rau, Robert Schad, Willi Siber, Waltraud Späth, Oskar Julius Weiss.

Ausserdem ist Kathrin Runge mit Schmuck vertreten.

 

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Doppelausstellung mit Franziska Schemel und Tilmann Krieg

schemel_kriegFranziska Schemel setzt sich in ihren Bildobjekten inhaltlich mit dem Leben in urbanen Räumen auseinander.Sie markiert Wege des täglichen Umfelds oder fremden Städten. Perspektivisch verlängert sie diese mit einem Foto ins scheinbar Unendliche ohne dabei ziellos zu sein. Personen spielen eine zentrale Rolle in ihren räumlichen Arbeiten und es gelingt ihr, ihnen Richtungen vorzugeben.

Tilmann Krieg setzt das Mittel der bewussten Unschärfe und heftigen Verwischungen ein und entwickelt dabei eine eigenständige Bildsprache, die sich vom Konventionellen längst verabschiedet hat. Licht – Farbe – Bewegung. Auf diesen drei Konstanten beruht seine Fotokunst. Er blickt hinter die Fassaden … und dies mit einer mitreißenden Dynamik. Die Bilder sprühen von Vitalität.

Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Sept. 2014 mit einer Vernissage um 19.00 Uhr eröffnet und dauert bis 18. Oktober. Einführung durch Christine Freudig.