Heiner Meyer

heiner_meyerVeränderung und Herausforderung machen für Heiner Meyer den Reiz seines Berufes aus. Der Maler und Bildhauer stellt seine Werke immer wieder in Frage und schafft es auf diese Art und Weise, neue Horizonte zu erreichen.

Seine Karriere begann im beschaulichen Bielefeld, führte ihn nach Spanien – als Assistent von Salvator Dali – und mündete schließlich in Metropolen wie Paris, Miami und Seoul. Schon seit einigen Jahren ist Heiner Meyer ein international bekannter Künstler und vor allem für seine Kombination von augenscheinlich nicht zusammengehörigen Motiven bekannt. Souverän legt er in seinen Arbeiten Zitate und Adaptionen unterschiedlichster Herkunft in Schichten übereinander und demonstriert damit die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Ikonen der Filmgeschichte treffen auf Gegenstände der Werbewelt und der Konsumgesellschaft und eröffnen so ganz neue Perspektiven.

Die Ausstellung SEE YOU AGAIN wird am Freitag, 18.09.2015 um 19.30h eröffnet und dauert bis 07. November. Einführung durch Andrea Dreher M.A.

Ren Rong

artikel_rengrongDer Künstler Ren Rong, der in Bonn und Peking lebt und arbeitet, gilt als ein Meister phantasievoller Mischwesen aus floralen und menschlichen Formen. Er gehört mit zu den weltweit bekanntesten zeitgenössischen Künstlern Chinas. Die aktuelle Ausstellung gibt einen Einblick in seinen neuen Zyklus von Kunstwerken unter dem Titel “LASST 100 BLUMEN BLÜHEN”, der aus aquarellierten Scherenschnitten besteht. Hiermit wird die unverwechselbare Zeichensprache des Künstlers in einer besonderen Art und Weise sichtbar. Ren Rong zeigt besondere Pflanzenmenschen und phantasievolle Gestalten, die aus Augenhänden, Blumen, mystischen Tieren und Pflanzenfiguren zusammengesetzt sind. Ihre Verwandtschaft zu Elementen der chinesischen Schriftkunst, die auf abstrahierte Bildsymbole zurückgeht, ist unübersehbar und stellt Ren Rongs international beachteten Gesamtwerk eine Besonderheit wegen einer dreidimensionalen Rahmentechnik dar.
Vernissage ist am Freitag, 12.06.2015 um 19 Uhr. Christine Freudig führt mit einem Künstlergespräch in die Ausstellung ein.

Elvira Bach

Seiten aus Einladungskarte_2_1Die Unverwechselbarkeit ihrer Werke hat Elvira Bach zu einem Markenzeichen der deutschen und internationalen Kunstszene werden lassen. Seit über dreißig Jahren faszinieren ihre Frauenbildnisse, die mit überbordender Farbigkeit und hypnotischer Direktheit einen unbändigen Lebenswillen zeigen und alle Facetten des Menschseins spiegeln. Elvira Bach ist nicht nur eine Chronistin ihres Lebens – vom Treiben in den Berliner Bars der 70er Jahre über die Einflüsse ihrer Aufenthalte in Afrika bis zu den Mutter-Kind-Portraits der Gegenwart -, sie ist auch eine Entdeckerin der Ambivalenzen des Frauseins geblieben: Selbstbewusstsein und Geschlechterdrama, Freude und Trauer, Stärke und Ironie. Elvira Bach hat damit einer ganzen Generation von Künstlerinnen den Weg geebnet.

Die Ausstellung wird am Freitag, 27.03.2015 mit der Künstlerin eröffnet und dauert bis        10.Juni 2015

Doppelausstellung mit Franziska Schemel und Tilmann Krieg

schemel_kriegFranziska Schemel setzt sich in ihren Bildobjekten inhaltlich mit dem Leben in urbanen Räumen auseinander.Sie markiert Wege des täglichen Umfelds oder fremden Städten. Perspektivisch verlängert sie diese mit einem Foto ins scheinbar Unendliche ohne dabei ziellos zu sein. Personen spielen eine zentrale Rolle in ihren räumlichen Arbeiten und es gelingt ihr, ihnen Richtungen vorzugeben.

Tilmann Krieg setzt das Mittel der bewussten Unschärfe und heftigen Verwischungen ein und entwickelt dabei eine eigenständige Bildsprache, die sich vom Konventionellen längst verabschiedet hat. Licht – Farbe – Bewegung. Auf diesen drei Konstanten beruht seine Fotokunst. Er blickt hinter die Fassaden … und dies mit einer mitreißenden Dynamik. Die Bilder sprühen von Vitalität.

Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Sept. 2014 mit einer Vernissage um 19.00 Uhr eröffnet und dauert bis 18. Oktober. Einführung durch Christine Freudig.

Ausstellung Isa Dahl

Einladungskarte Isa Dahl-page-001“Wanderung” nennt die 1965 in Ravensburg geborene Malerin Isa Dahl ihre neuesten Arbeiten. Ausschnitthaft und stark vergrößert zu gitterartigen oder netzförmigen Strukturen erinnern die sich endlos überlagernden Farbbahnen an Schilf, Seegras, Nester oder Wolle. In Isa Dahls oft kreisrunden, aber auch rechteckigen Bildern äußert sich die Landschaft sehr direkt als höchst tiefenwirksame Struktur. Auf die Frage nach der versteckten Natur antwortet sie: “Die Natur, das ist unsere Umgebung, die sich uns prägt, beim Durchfahren, beim Durchlaufen, – wandern – ebenso wie beim bloßen Anschauen”. Dieses Hinsehen im Detail widerspiegeln ihre Bilder auf monumental einfache Weise.

Die Ausstellung “JETZT” wird mit der Vernissage am Freitag, 27.Juni 2014 um 19.00 Uhr eröffnet und dauert bis 31. Juli 2014. Einführung durch Babette Caesar M.A.

Neue Ausstellung

Lob der GrafikAm Freitag den 16.05.2014 eröffenen wir die Ausstellung “Lob der Grafik”.
Sieben internationale Künstler sind mit über 30 grafischen Kunstwerken der verschiedensten Techniken vertreten.
Dies sind EBERHARD HAVEKOST, GERT & UWE TOBIAS, GEORG BASELITZ, JACK PIERSON, JONATHAN MEESE, JORGE PARDO und PAUL MORRISON.
Georg Baselitz zeigt farbige Strichätzungen aus der Serie “Norweger rückwärts”.
Die Arbeiten des Dresdners Eberhard Havekost, der aus der Tradition der realistischen Malerei und des Fotorealismus der 70er Jahre einen eigenen Stil kreiert hat, beleuchten ausschnitthfafte Motive, die stark mit den heutigen Sehgewohnheiten brechen.
Daneben tritt Jonathan Meese mit einer Reihe Aquatinta-Radierungen, die das Motiv “Mutter” thematisieren. “Ich brauche sie, ohne sie bin ich nichts”, räumt er als einer der jüngsten Großkünstler unumwunden ein und platziert sie in strenger Kontur als “Mutter der Diktatur der Kunst” aufs Blatt. Im Unterschied hierzu geben sich die farbintensiven Siebdrucke des 1963 in Havanna geborenen Jorge Pardo Designartiges im Retrostil zu erkennen.
Ebenfalls mit Siebdrucken, aber in Kombination mit Collagen, wartet der New Yorker Jack Pierson auf. Seine Menschen sind romatisch-poetische Momentaufnahmen, die banal und alltäglich erscheinen, doch emotional durch Wörter wie “Bullshit”oder “Desperate” aufgeladen werden.
Vertreten in dieser die Grafik lobenden Schau sind ferner der in London lebende Paul Morrison und die Berliner Künstler Gert & Uwe Tobias.
Die Ausstellung “Lob der Grafik” wird mit der Einführung von Babette Caesar M.A. um 19Uhr eröffnet.